KFZ Steuerreform, merken die noch was?
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Da es jetzt ja angeblich durch ist mit der Reform soll es wie folgt aussehen:jedes g mehr als 120gCO² soll 2€ kosten und dazu ein Sockelbetrag von 2€ je 100ccm für Benzin und 9,50€ für Diesel.Das bedeutet für das V6 Coupe bei Werksangabe 236gCO²(Schalter)116x2+27x2=286€ das sind 100€ mehr als jetzt. Da Frag ich mich ob die noch was mercken da oben?Wie wollen die das denn bei Leuten machen die mit nachgerüstetem Gas fahren?(CO² Ausstos niedrieger) Oder bei Leuten die immer mit Bleifuss fahren, wo der Ausstos ja viel höher ist. Die haben null Peilung mehr was die da überhaupt machen...Woher wollen die denn die CO² werten nehmen? Die Hersteller lügen doch eh alle und jeder fährt anders also ist bei einem Modell der Ausstos immer anders.Als ich nur auf Benzin gefahren bin hatte ich einen Schnitt von 8,5L das sind dann ca. 198gCO² was noch fast 40g weniger als Werksangabe ist. Da bin ich nicht bereit die 80€ mehr zu zahlen.Ich denke da wird es bestimmt noch wieder eine Klagewelle geben....
- DaveX
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Das ist noch nicht alles. Die Obergrenze ist viel zu niedrig angesetzt, was soviel heist, dass ein Toureg, Q7&Co maximal 300 irgendwas zahlen und gut. Das wäre nicht viel anders wie die aktuell abdrücken müssen. Sind wir wieder beim Thema...die Kleinen abzocken Des weiteren wurde die anerkannte Nachrüstung von Euro1 auf Euro2 verändert, was soviel heißt, wieder verhindern, dass man der Umwelt was gutes tut! Den Namen, den ich gerade für die Verbrecher im Kopf habe behalte ich grad mal lieber für mich..... Wenn ich mehr zalhen muss bau ich auch noch den KAT raus, dann stoße ich auch mehr Schadstoffe raus, als für die Menge wo ich bezahle
"Gerade Strecken sind für schnelle Autos, Kurven für schnelle Fahrer" Zitat: Colin McRae
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Die 300er Obergrenze gibts übrigens nicht.Grundsätzlich ist ja nix an einer umweltorientierten Steuer auszusetzen. Problem ist, dass die gefahrenen km nicht erfasst sind. Ich kann ja z.B mit einem Kleinwagen als Alltagsauto fahren und am Sonntag irgendeine Sprit/CO2 Schleuder. Mit dem Alltagsauto fahre ich 40t km im Jahr mit dem Anderen nur 1000 km. Trotzdem zahle ich für das "große Auto" deutlich mehr Steuern, obwohl es nur einen Bruchteil des CO2 produziert wie mein Alltagsauto...das ist ungerecht!Weiterhin habe ich aber vernommen dass Altbestände an Autos vorerst von der neuen Steuer ausgenommen sind und erst schonend bis 2013 in die neue Steuer überführt werden sollen.
- DaveX
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QUOTE Die 300er Obergrenze gibts übrigens nicht.Es geht ja nicht um die Summe, ich meine den maximalen Schagstoffausstoß.
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WARUM werden die Steuern nicht aufs Benzin gelegt?1 Cent mehr pro liter oder so dann passts. Wer seinen 69er Chevy einmal im Jahr zur Oldtimershow fährt, zahlt damit genau so "fair" wie der schlaue Geschäftsmann, der einen 1.4 Turbo Golf fährt und im Monat 5tkm runterreißt...Verursacherprinzip, denn Letztendlich wird aus dem Kraftstoff das CO2 erzeugt. Wer mehr verbraucht, soll auch mehr zahlen.
- DaveX
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Ok, dass wäre ein Kompromiss. Letztendlich macht man wieder beides und wir kucken wieder in die Röhre, wie immer. Im Konjunkturpaket war ja das Thema Spitzensteuersatz sofort wieder vom Tisch, aber der Eingangsteuersatz wird rauf gesetzt. Toll, wer keine Steuern zahlt kann dann auch nix absetzen, super idee
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QUOTE Des weiteren wurde die anerkannte Nachrüstung von Euro1 auf Euro2 verändertSpielt die Norm jetzt überhaupt noch eine Rolle??? Oder gelten die 2 Euro pauschal für Benziner, und die 10 Euro Pauschal für Diesel? Egal ob Euro 0 oder Euro V?Ich frage mich jetzt wie das mit dem CO2 Außstoß bei nem Auto vor 1995 ausschauen soll. QUOTE Weiterhin habe ich aber vernommen dass Altbestände an Autos vorerst von der neuen Steuer ausgenommen sind und erst schonend bis 2013 in die neue Steuer überführt werden sollen.Das hat es vor einem Jahr schonmal gehießen. Ich glaub nicht so recht dran. Wo es mehr zu holen gibt, wird man mehr holen wollen.Da besteht noch viel Klärungsbedarf und das ist alles nicht abgesegnet.QUOTE WARUM werden die Steuern nicht aufs Benzin gelegt?Weil da schon zuviel Steuern drauf sind. Steigt der Ölpreis mit gesteigerten Steuern wieder richtig nach oben dann tanken viele Leute dann einfach gar nicht mehr und melden das Auto ab. Und das wars dann auch mit den Steuereinnahmen. QUOTE Verursacherprinzip, denn Letztendlich wird aus dem Kraftstoff das CO2 erzeugt. Wer mehr verbraucht, soll auch mehr zahlen.Wer mehr verbraucht, der zahlt doch sowieso mehr. Bei dieser Steuer gehts auch gar nicht um die Umwelt, man wollte nur noch schnell ne Steuererhöhung durchprügeln. Thats it. Die KFZ Steuer ist eine Besitzsteuer, und eines demokratischen Staates mit einer Marktwirschaft nicht würdig.
- DaveX
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QUOTE Spielt die Norm jetzt überhaupt noch eine Rolle?Es ist im Moment wenigstens eine Möglichkeit, sein altes Liebling Umweltschondender zu machen und im Jahr einige Euros zu sparen. In wieweit sich das ganze auf den gesamten CO2 ausstoß auswirkt kann ich nicht sagen, dazu müsste man wissen wie der Wert zu stande kommt.QUOTE Die KFZ Steuer ist eine Besitzsteuer, und eines demokratischen Staates mit einer Marktwirschaft nicht würdig.Danke!Aber du weißt ja wie das ist, die Regierung braucht ja Kohle um ihre oft sinnfreien Subvensionen zu finanzieren. Gefragt werden wir ja nich und die wissen genau, dass der kleine Mann zwar dadurch gezwungen wird nen neuen Wagen zu kaufen aber allo, wer hat den heutzutage die Kohlen dazu. Ich nicht. Dafür verantwortlich sind sie selbst, denn wir sind das einzige Land in Europa, welches seit Jahren keine steigenden "Real"Löhne(wie sie es so schön nennen) hat, was aber bei einer gesunden Inflation normal wäre. Die würde ich alle mal zur Nachschulung für Volkswirtschaft schicken. Das ist zwar auch nur die Theorie aber da begreift man mal die Zusammenhänge der freien Marktwirtschaft, von denen die wahrlich des öfteren absolut keinen Plan haben. Wie sagt mein Vater immer dazu: "Deutschland spart sich kaputt". Irgendwie stimmt's
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