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Verfasst: Di 1. Mär 2011, 05:57
von Keumaster
Da ich nun nach ca. 1,5 Jahren doch etwas arg genervt bin von der rupfenden Kupplung mit der absolut nie ein ruckelfreie einkuppeln möglich ist, habe ich beschlossen, dass eine neue her muss.Ich habe bei 3 Werkstätten angefragt (davon zwei freie) un da es im aller besten Falle um die 600€ (inkl. Kupplungssatz) kosten soll, überlege ich es selbst zu machen.Bisher hab ich sowas nur an Motorrädern gemacht. Grundlegende Schrauberkenntnisse dürfte ich haben - und die fehlenden Erfahrung soll durch Zeit ersetzt werden.Ich habe wohl jeden auffindbaren Thread hier im Forum zur Kupplung der J-2 gelesen (inkl. der Links zu potentiellen Hilfen/Anleitungen). Leider werd ich jedoch nicht ganz schlau, was man an Werkzeug braucht.Micht würde es daher interessieren, ob tatsächlich das ganze Getriebe raus muss (lt. Werkstatt schon, aber ich bin überzeugt, dass es nicht ganz raus muss). Es wäre schön, wenn mir jemand, der das schonmal gemacht hat, sagen könnte, welche ausgefallenen Werkzeuge ich ggf. dafür brauche: Motorbrücke, Hebebühne etc...Ich hab nämlich nur das übliche Werkzeug (mehrere Ratschenkästen, Drehmomentschlüsse, Auffahrrampen, Wagenheber etc.) und scheue mich etwas, da ran zu gehen, da ich nicht sicher bin, ob ich am Ende nicht doch ne Motorbrücke oder Ähnliches brauche.Für Antworten bin ich dankbar - bis jetzt war es für mich trotz einem Haufen Threads dazu nicht definitiv ersichtlich...
Verfasst: Di 1. Mär 2011, 09:11
von KnutschOchse
Getriebe muss definitiv raus, sonst bekommst du den Automat nicht von der Schwungscheibe gelöst und die Kupplungsscheibe später wieder schlecht zentriert.Besonderes Werkzeug brauchst du eigentlich nicht, und das Getriebe ist nun auch nicht so schwer das man das nicht allein halten könnte musst halt nur Getriebe-Öl ablassen, Antriebswellen raus, Getriebe frei machen, abschrauben. Dann gabs noch nen Trick mit dem Drucklager bzw dem Hebel der das Lager bewegt bevor man es abnehmen konnte, den kann ich dir aber leider grad nicht ausm Kopf sagen...
Verfasst: Di 1. Mär 2011, 17:59
von Keumaster
Hmm... ja, also wenn ich das richtig verstanden habe, muss man diesen "Hebel" (Kupplungszylinder? - hab den mir heute angeschaut) so ziemlich als erstes abbauen, da das irgendwie damit zu tun hat, dass die Kupplung gezogen und nicht gedrückt wird. Muss ich mir vorher sowieso nochmal auf der Hyundai Service Seite anschauen und im Forum sowieso.Die ungefähren Nussgrößen hab ich ja auch irgendwo gelesen - ist alles noch im Rahmen von dem, was man so zu Hause rumliegen hat.Das "Problem" ist halt, dass ich dachte, dass man ne Motorbrücke bräuchte um irgendwie den Motor abzustützen oder das Getriebe rauszubekommen (hab da in einem Thread irgendwas zu gelesen). Irgendwo anders hab ich gelesen, dass man beide Vorderräder entlasten muss (also nicht nur ein) - wozu man ja schon ne Hebebühne bräuchte.Wenn man nichts von beiden braucht und das mit dem "Getriebe halten" ernst war, werd ich es wohl alleine mit einem Wagenheber (und dem Ersatzreifen unterm Auto) wohl oder übel alleine bzw. zu zweit versuchen. Hier in der Gegend sind mir die Werkstattpreise echt etwas happig und dummerweise ist genau jetzt die Kohle knapp.Übrigens konnte ich keine konkrete Empfehlung zur Kupplung bzw. Hersteller finden. Ich hab bis jetzt schon alles mögliche gesehen - sprich: Eigenmarken von Teilehändlern, NK, Quinton Hazell, LUK und andere.Ne Clutchmaster ist mir dann doch etwas teuer. Würde daher momentan die von LUK bevorzugen und hab einen Preis von ca. 200€ genannt bekommen - ggf. kann ich noch versuchen über nen Bekannten, der Teilehändler ist, einen Rabatt zu bekommen - sofern der überhaupt einen nennenswerten bekommt.Gibt es jetzt spezielle Empfehlungen oder irgendwas, was gegen die Kupplung der Fa. LUK spricht?Kann mir jemand sagen, wo er seine Schwungscheibe geplant hat und/oder was es in etwa gekostet hat?Für Infos jeder Art bin ich dankbar!
Verfasst: Di 1. Mär 2011, 22:26
von KnutschOchse
Du musst die vorderen beiden Räder entlasten um die Antriebswellen ausbauen zu können ! Das geht aber normalerweise mit 2 Unterstellböcken unter die Dreieckslenkerbuchsen sehr gut....nussgrößen wirst du das gängige brauchen, also 10,12,14,17 und 32. Paar Zangen sind auch nich verkehrt und ein Gefäß um das Getriebeöl aufzufangen.Schau aber bitte zuerst wo man das wieder einfüllt, das weiss ich grad beim Getriebe vom Betamotor nicht.Kupplung von Namenhaften Herstellern sind immer i.O. Luk, Sachs, meinetwegen auch NK oder Quinton Hazell werden schon ihre 100 000km halten wenn man sie normal fährt...