Berechnung von Zusatzausstattungen bei KFZ-Verkauf

Hier bitte keine technischen Fragen posten!

Berechnung von Zusatzausstattungen bei KFZ-Verkauf

Beitragvon Veloster-Driver » Mi 15. Okt 2014, 13:38

Hallo,

ich spiele mit dem Gedanken, mir im Sommer 2015 ein neues KFZ zuzulegen.

Bei der Wertermittlung meines Hyundai Veloster Premium DSG (Erstzulassung Juni 2012) kann ich auf die bekannten Wertermittlungsportale zurückgreifen, leider bieten mir diese Portale keine Wertermittlung für zusätzliche Ausstattungsdetails.

Deshalb habe ich an die Community die Frage, wie ich folgende Zusatzausstattung bei einem Verkauf mit einrechnen kann:

- Standheizung Webasto Thermo Top EVO 5 mit Fernbedienung Telestart T100 HTM (Neupreis inkl. Einbau 1650,- Euro)
- Sportfahrwerk (Eibach-Tieferlegungsfedern / Koni-Sportstoßdämpfer) (Neupreis inkl. Einbau 950,- Euro)
- Sportauspuffanlage (Bastuck Komplettanlage ab KAT) (Neupreis inkl. Einbau 750,- Euro)
- Front-Domstrebe (Wiechers) (Neupreis 85,- Euro inkl. Einbau)
- Lenkrad mit echtem Leder bezogen (Neupreis 95,- Euro)
- Hohlraumversiegelung / Unterbodenschutz (180,- Euro)
- zusätzlicher Felgen- u. Reifensatz (Felgen Neupreis 750,- Euro)
- zusätzliche TPMS-Sensoren (4 TPMS-Sensoren Neupreis 260,- Euro)

Kann ich die Zusatzausstattung prozentual dem Wertverlust des KFZ mit einberechnen, oder gelten andere Berechnungsgrundlagen für die Zusatzausstattung?

Das Original-Fahrwerk und die Original-Auspuffanlage gehören bei einem Verkauf selbstverständlich mit zum Lieferumfang.

Gruß

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Re: Berechnung von Zusatzausstattungen bei KFZ-Verkauf

Beitragvon Andy Y » Mi 15. Okt 2014, 19:26

Generell gilt die Faustregel bei Zubehör bzw. Tuningteilen: Pech gehabt.

Du wirst den Wert der Teile nicht im Ansatz wieder bekommen, außer du erwischt genau den Käufer, der dieses genau so haben will.
Viele Leute bauen die Teile wieder aus und verkaufen diese separat. Aber du kannst ja ausprobieren. Gucke wie die Preise bei den anderen Fahrzeugen liegen. Bist du zu teuer, kannst du den Preis nach unten korrigieren.
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Re: Berechnung von Zusatzausstattungen bei KFZ-Verkauf

Beitragvon Veloster-Driver » Mi 15. Okt 2014, 20:34

Würde ich mich bei einer Händler-Inzahlungnahme zwecks Neuwagenkauf besser stehen?

Gruß

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Re: Berechnung von Zusatzausstattungen bei KFZ-Verkauf

Beitragvon Kommisar » Mi 15. Okt 2014, 20:42

Bis auf die Standheizung bringen die Umbauten kaum einen höheren Verkaufspreis- im Gegenteil: Sportfahrwerk und Sportauspuff suggerieren ein hartes Leben für den Motor
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Re: Berechnung von Zusatzausstattungen bei KFZ-Verkauf

Beitragvon Andy Y » Mi 15. Okt 2014, 22:48

I.d.R. wirst du Privat besser fahren. Der Händler will ja auch noch mal was dran verdienen.
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Re: Berechnung von Zusatzausstattungen bei KFZ-Verkauf

Beitragvon Tsaphiel » Do 16. Okt 2014, 08:55

Ich denk auch, dass alles was im Bereich Tuning fällt besser vor Fahrzeugverkauf separat zu verramschen ist. Einbaukosten kannst eh abhaken.
Beim Fahrwerk ist es ein Rechenbeispiel, ob sich der Rückbau auf Serie und der Weiterverkauf lohnt.
Standheizung und Radsatz mit TPMS dagegen kann man durchaus mit rein nehmen, "Preisverfall" analog zum Wagen, also degressiv übers Alter.

Wenn so ein Sparfuchs antanzt, der nur Listenpreis zahlen will verkaufst du den übrigen Kram dann halt separat.

Die Hohlraumversiegelung kann Zünglein an der Waage sein, wenn einer zwischen zwei Velostern schwankt, runterkratzen bringt da eh nix, haks ab.

Ich würd ihn so wie er ist privat anbieten und bei den Teilen, die sich tauschen lassen dazu schreiben, dass darüber separat verhandelt wird, der Wagenkäufer aber ein Vorkaufsrecht geniesst. Sollte ich meinen GK verkaufen, würd ichs beim HiFi-Ausbau so machen. Den zahlt auch nur ein Connaisseur, aber der Kram ist innerhalb von einem Samstag weitestgehend auf Serie zurückgebaut.
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Re: Berechnung von Zusatzausstattungen bei KFZ-Verkauf

Beitragvon Veloster-Driver » Do 16. Okt 2014, 19:36

Erst einmal ein Danke an alle Schreiber! :)

Kommisar hat geschrieben:Bis auf die Standheizung bringen die Umbauten kaum einen höheren Verkaufspreis- im Gegenteil: Sportfahrwerk und Sportauspuff suggerieren ein hartes Leben für den Motor


Wobei sich "das harte Leben" bei einem stets durch eine Standheizung vorgeheiztem Motor mit Doppelkupplungsgetriebe relativiert, auch der nachweislich durchschnittliche Spritverbrauch von 6,7 l/100 km spricht diesbezüglich gegen "ein hartes Leben"!

Andy Y hat geschrieben:I.d.R. wirst du Privat besser fahren. Der Händler will ja auch noch mal was dran verdienen.


Nun, der Händler möchte mir aber auch ein Fahrzeug der 40.000 - 45.000 Euro-Klasse verkaufen!

Tsaphiel hat geschrieben:Ich denk auch, dass alles was im Bereich Tuning fällt besser vor Fahrzeugverkauf separat zu verramschen ist. Einbaukosten kannst eh abhaken.
Beim Fahrwerk ist es ein Rechenbeispiel, ob sich der Rückbau auf Serie und der Weiterverkauf lohnt.


Dem informierten Interessenten wird es bei seinen Recherchen bestimmt auffallen, dass das originale hintere Fahrwerk des Veloster "stark zu wünschen" lässt und durch den Umbau auf Koni-Dämpfer und Eibach-Tieferlegungsfedern nur an Stabilität und Sicherheit gewinnt!

Tsaphiel hat geschrieben:Standheizung und Radsatz mit TPMS dagegen kann man durchaus mit rein nehmen, "Preisverfall" analog zum Wagen, also degressiv übers Alter.


Um die Standheizung und den zweiten Radsatz mit TPMS würde es mich auch am meisten schmerzen, diese als "kostenloses Zückerli" abschreiben zu müssen!

Tsaphiel hat geschrieben:Wenn so ein Sparfuchs antanzt, der nur Listenpreis zahlen will verkaufst du den übrigen Kram dann halt separat.


Würde zwar Arbeit verursachen, aber verschenken möchte ich auch nichts!

Tsaphiel hat geschrieben:Die Hohlraumversiegelung kann Zünglein an der Waage sein, wenn einer zwischen zwei Velostern schwankt, runterkratzen bringt da eh nix, haks ab.


Sehe ich auch so!

Tsaphiel hat geschrieben:Ich würd ihn so wie er ist privat anbieten und bei den Teilen, die sich tauschen lassen dazu schreiben, dass darüber separat verhandelt wird, der Wagenkäufer aber ein Vorkaufsrecht geniesst...


Scheint wohl die vernünftigste Lösung zu sein, wobei ich auch froh sein kann, dass der Veloster in seiner Klasse letztes Jahr das Fahrzeug mit dem geringsten Wertverlust war und dieses Jahr diesbezüglich den zweiten Platz in seiner Kategorie belegte!
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Re: Berechnung von Zusatzausstattungen bei KFZ-Verkauf

Beitragvon nicolas » Sa 28. Feb 2015, 16:37

Ja ich denk in diesem Fall ist privat verkaufen besser. Kannst dir ja trotzdem bei Händlern unverbindliche Angebote einholen, um einen ungefähren Richtwert zu haben.
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Re: Berechnung von Zusatzausstattungen bei KFZ-Verkauf

Beitragvon Kommisar » Sa 28. Feb 2015, 16:46

Oder bei mobile.de und Co. mal nachsehen, wie die Veloster dort angeboten werden.
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Re: Berechnung von Zusatzausstattungen bei KFZ-Verkauf

Beitragvon nicolas » Sa 28. Feb 2015, 17:04

ich glaub bei autohaus24.de kann man auch ein auto zusammenschustern und schauen was das ungefähr kosten würde. sind wahrscheinlich nicht alles extras dabei die du suchst ;) aber vielleicht kriegst du eine ungefähre idee.
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