Pleuellager Sonata

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Re: Pleuellager Sonata

Beitragvon Auto-Nomer » Mo 24. Okt 2016, 18:05

Gib ihn beim nächsten Lada-Händler in Zahlung und bestell dir nen "Granta Luxus" oder besser den Vesta falls möglich, ist dann auch kein so großer Abstieg vom NF. :P

Die kennen sich mit Gasanlagen aus, und bieten neue Autos mit Garantie, die sind imho sogar richtig gut mittlerweile.
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Re: Pleuellager Sonata

Beitragvon marcel1990 » Di 25. Okt 2016, 10:36

Lada ist wohl eher nichts für mich, aber es scheint immer weniger abwegig. Hyundai bekommt die Teile nicht ran. Laut Händler nicht verfügbar und auch nicht auf dem Weg. D.h. Lager ausbauen, dann bestellen, ewig warten (Europalager, koreanischer Zulieferer) und dann eventuell vielleicht irgendwann das Lager bekommen. Bei einem 11 Jahre alten Auto.... Nun muss ich es doch irgendwie wieder vor meine Haustür bekommen.
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Re: Pleuellager Sonata

Beitragvon SAVERSERVER » Di 1. Nov 2016, 11:50

Ich hätte noch eine 2,5 V6 Motor günstig zum abgeben, läuft einwandfrei ...
Wenn Du dier den Umbau antun möchtest, dann melde dich einfach.
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Re: Pleuellager Sonata

Beitragvon marcel1990 » Fr 2. Dez 2016, 12:47

Ich wollte nur mal Rückmeldung geben:
Also nach Abschlepper (3,5t.... mit einem Sonata doch schon etwas überladen) mieten und Auto durch halb Deutschland fahren, kam dann bei Eiseskälte das Zerlegen. Man sollte sich Doppel-Außensechskant-Nüsse besorgen. Ist ganz hilfreich für Motorarbeiten.

Zum Ölwanne abbauen muss der Klimakompressor abgeschraubt werden, da der an der Ölwanne sitzt. Die war auch nicht so leicht zu lösen, da die Dichtmasse ganz gut gehalten hat. Mit abgebauter Ölwanne sieht man aber noch nichts, weil da noch die Ölpumpe inklusive - upps da war ja noch was - Ausgleichswellenmodul sitzt, über das die zweite Steuerkette läuft. :shock:
Nachdem wir ewig überlegt haben, wie wir nun die Steuerkette markieren, damit wir uns das Abbauen der Verkleidung der großen Steuerkette sparen (Motorhalterung lösen, ewiges Gefummel und so), waren dann nach dessen Abbau endlich Pleuel zu sehen, aber nur 3 von 4. Für das 4. Müsste man den Motor noch weiter zerlegen. Wir waren uns nicht so ganz sicher, ob da nicht eventuell ein Simmerring dran sitzt und da das dritte Pleuel schon gut vor sich hin klapperte - horizontal wohlgemerkt - haben wir uns das geschenkt. Pleuellager ausgebaut - vollkommen ramponiert und zerdrückt. Nun die große Frage: Die Dinger sind farbmarkiert an der Seite. Welche Farbe hatte es denn? Es war nichts mehr zu sehen und Dickenmessungen sowohl am defekten als auch an einem anderen ergaben keine sinnvollen Werte. Am anderen Pleuellager war aber wenigstens ein Grünschimmer erkennbar. Farbmarkierte Pleuellager.... wer sich das einfallen lassen hat... :roll:

Ab zum Freundlichen und Pleuellager bestellen. Die alte Bestellnummer ist nicht mehr lieferbar, wird ersetzt durch eine andere, welche ebenfalls nicht mehr lieferbar ist, aber ersetzt wird durch eine andere, die ebenfalls... die 5. war es dann glaube. Trotz Ankündigung langer Wartezeiten war das Lager dann erfreulicherweise doch innerhalb einer Woche da.

In der Zwischenzeit hatten wir getestet, ob das angekratzte Pleuel mit dem anderen, ausgebauten Lager weiter fleißig klappert. Fehlanzeige. Die Kurbelwelle sah.... naja, mit Augen zudrücken und im Dunkeln grenzwertig aus. Messung ergab mehr als ein Zehntel unterschied zwischen den Durchmessern der Zapfen. Da die Differenz zwischen den verschiedenen Pleuellagern aber nicht so groß ist, lohnte es sich auch nicht, ein anderes Lager zu bestellen.
Neues Pleuellager eingebaut, alles wieder zusammengebaut (juhu, Markierungen des Ausgleichwellenmoduls stimmen wieder überein), Öl eingefüllt, ein paar Mal von Hand durchgedreht. Motor gestartet - Ruhe. Cool. Probefahrt - cool. Nach zwei Kilometern: tack tack tack..... :cry:

Also es war klar, dass das Auto mit der Kurbelwelle nicht mehr ewig fährt, aber ein paar wenige Kilometer hatte ich mir schon erhofft mit dem neuen Lager. Dass nach zwei Kilometern nun schon Schluss war, war für die investierte Zeit doch ziemlich traurig. Finanziell hielt sich die "Reparatur" (abgesehen vom Abschlepper und co) Gott sei Dank in Grenzen: 5l Öl, Ölfilter, Dichtmasse und hoch gegriffen 10 EUR für das Lager.

Das Auto steht nun zum Verkauf. Es ist echt schade. Ich habe mir in den letzten Wochen einige Sonata NF angesehen. An meinen sauberen und gepflegten Innenraum kommt keiner ran. Selbst im Außenzustand ist der noch gut dabei. Jetzt wird es wohl kein Hyundai mehr werden, weil aktuell außer i40 nichts in Frage kommt und der ist mir als Student doch viel zu teuer.

Wenn Interesse an Bildern der Reparatur besteht, kann ich gern noch welche einstellen.
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Re: Pleuellager Sonata

Beitragvon Automatik S-Coupe » Fr 2. Dez 2016, 22:47

schade...aber bei 10teln spiel war es ein wunder das es nicht gleich geklackert hat...zu 99% ist beim pleullagerschaden die kw hin...zumal ja die späne auch meist mit in die hauptlager gespült werden hält das eh nicht lange
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